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SE-204
SE-204 Radiovox; hergestellt von Autophon AG, Solothurn.
Für die Verbindungen zwischen den Feuerleit - Radaranlage Mk VII und den Regiments- resp. Abteilungsstäben der schweren Fliegerabwehr wurden zu Beginn der Fünfzigerjahre von Autophon eine adaptierte Variante der frequenzmodulierten Sende-Empfangsanlage SE-203 entwickelt.
Technische Daten
- Frequenzbereich: 80 - 87,5 MHz (vier bequarzbare Kanäle)
- Sendeleistung: 25 W
Stromversorgung
- Netzbetrieb: die Sender und Empfänger der Station konnten vom 220V Wechselstromnetz betrieben werden.
Dimensionen
- Sender S 78 NU 390 x 215 x 218 mm, ca. 15 kg
- Empfänger E 78 NU 390 x 215 x 218 mm, ca. 10,5 kg
gesamtes Stationsmaterial ca. 60 kg
Zubehör
- In den mobilen Stationen in den Feuerleit-Radaranlagen kam eine Vertikalantenne A 78 Spez zum Einsatz.
- In den Gegenstationen bei den Regiments- resp. Abteilungsstäben wurde eine separat aufgestellte Fernantenne FA 78 eingesetzt.
Bedienung
Die Station setzt sich aus einem Sender S 78 NU und zwei Empfängern E 78 NU zusammen, zur Steuerung kommt ein Kommandogerät K 78 A zum Einsatz, von dem aus die Station über ein bis 50 m langes Kabel ferngesteuert werden.
Technisches Prinzip
Röhrenbestückung
Entwicklung
Um 1951/52 wurde von Autophon die FM-Funkstation Radiovox entwickelt, welche teils von Polizeistellen eingesetzt wurde und auch bei den Fliegerfunktruppen zum Einsatz kam. Als SE-203 wurde diese Station adaptiert zur Kommunikation mit dem Fliegerleitwagen und als SE-204 zur Kommunikation der Stäbe der schweren Flab mit dem Feuerleitradar MK VII eingesetzt.
Einsatz
Die acht beschafften Anlagen kamen bei der Schweren Fliegerabwehr mit je vier Stationen in den Abteilungs- resp. Regimentsstäben und vier Stationen im Feuerleitradar Mk VII zum Einsatz.
Technische Unterlagen
- SE-204 Revisionsanleitung, 1952/53



