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Nahfeldpeiler
Bei der Nahfeldpeilung geht es in der Regel darum, feindliche oder Agentensender auf eigenem Gebiet zu lokalisieren um sie dann ausheben zu können.
Da gute Peilergebnisse nur unter Ausnutzung der Bodenwelle möglich sind, welche sich nur über eine Distanz von 30 - 50 km ausbreitet, muss die Peilmannschaft nahe an die Sendestelle herangehen.
Zu diesem Zwecke kommen mobile Peiler zum Einsatz, die entweder motorisiert waren oder getragen werden konnten.
In der Frühzeit waren die Peiler auf Motorfahrzeugen untergebracht, da die Gerätschaften zu schwer waren, um im Einsatz herumgetragen zu werden.
Deutschland hatte bereits 1942 den Gürtelpeiler zum Auspeilen von Agentensendern und Funkstellen von Widerstandsbewegungen entwickelt, in der Schweiz wurden tragbare Kleinpeiler gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eingeführt. Bei der Aushebung der Sender der „Roten Drei“ war offenbar bereits ein Kofferpeilgerät im Einsatz.







