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Röhrensummer RS 1a
Röhrensummer R.S. 1a; hergestellt von Knobel Apparatebau, Ennenda.
In der Frühzeit der Funkkommunikation wurde vorwiegend mit Morsetelegraphie gearbeitet, Morsekenntnisse waren für die Pioniere der Übermittlungseinheiten von grosser Bewdeutung.
Vor allem in der Zeit der Kriegsmobilmachung 1939 wurde schmerzhaft klar, dass der Bestand von ausgebildeten Morsetelegraphisten in den Übermittlungseinheiten viel zu klein war.
So mussten mit grossen Anstrengungen die Kenntnisse in Morsetelegraphie verbessert werden, was bis dahin ging, dass Funkern mit ungenügenden Leistungen der Ausgang gestrichen und Morseübungen zum Nach„exen“ befohlen wurden.
Zur Morseausbildung stellte Knobel einen röhrenbetriebenen Tongenerator (Röhrensummer) her, das Tonsignal konnte über einen Lautsprecher ausgegeben oder an die Kopfhörer der Morsekursteilnehmer gegeben wurde.
Technische Daten
- Prinzip: Morseübungsgerät (Röhrentongenerator)
- Frequenzbereich: Tonhöhe variabel
- Ausgangsleistung:
Stromversorgung
- Netzbetrieb: 125 / 150 / 230 V Wechselstromnetz
Dimensionen
- mm, kg
Zubehör
- Übungsmorsetaste (Bananenstecker)
- Kopfhörer
Material
Der als Röhrensummer R.S. 1a bezeichnete Tongenerator ist in ein Blechgehäuse mit abnehmbarem Deckel eingebaut, alle Anschlüsse un Bedienelemente liegen oben an der Stirnseite. Mit geschlossenem Deckel kann das Gerät elegant am Lederriemen getragen werden.
Die Netzspannung von 125, 150 oder 230 V kann mit einer Netzkupplung oben auf zwei Stifte gegeben werden; indem die Stifte in verschiedene Löcher geschraubt werden, ist das Gerät auf die unterschiedlichen Netzspannungen einzustellen.
Die Tonhöhe des abgegebenen Ausgangssignals kann mittels einer verschiebbaren Permeabilität in einer Spule von 800 - 1500 Hz verändert werden. Der linke Drehknopf variiert die Tonhöhe, der rechte die Lautstärke.
Ein Umschalter wählt zwischen L (für Lautsprecherbetrieb) und K (für Kopfhörerbetrieb), die Kopfhörer können an den Buchsen links und rechts des Netzanschlusses eingesteckt werden.
An den Eingang T unten rechts wird die Morsetaste angeschlossen, die Übungsmorsetaste mit einem Kabel mit Bananenstecker oder die Taste der TL leistet einen guten Dienst.
Die Bedeutung der beiden mit S bezeichneten Buchsen ist mir unklar.
Technisches Prinzip
Röhrenbestückung
Entwicklung
Der Röhrensummer wurde in den Jahren des Zweiten Weltkriegs von der Apparatebaufirma Knobel in Ennenda GL entwickelt und hergestellt.
Einsatz
Der Röhrensummer kann in der Morseausbildung zum Einsatz.





